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	<title>Synchronzeit &#187; Blitzsetup</title>
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	<description>Fotografie und Styling</description>
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		<title>[Setup] Einfaches Beauty Setup</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 08:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztens im Studio wurde ich gefragt, warum ich einen Blitz so nah vor die Wand steht und warum ich mein Lichtsetup so aufbaue, wie es gerade dort stand&#8230; Das hab ich mir zum Anlass genommen das dort aufgebaute Lichtsetup etwas ausführlicher zu beschreiben und einige Beispielbilder dazu zu zeigen. Hier erstmal das Ergebnis. Das fertige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Letztens im Studio wurde ich gefragt, warum ich einen Blitz so nah vor die Wand steht und warum ich mein Lichtsetup so aufbaue, wie es gerade dort stand&#8230; Das hab ich mir zum Anlass genommen das dort aufgebaute Lichtsetup etwas ausführlicher zu beschreiben und einige Beispielbilder dazu zu zeigen. Hier erstmal das Ergebnis.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://synchronzeit.ch/2010/10/geld-ist-nicht-immer-alles-2/798-revision-18/" rel="attachment wp-att-821"><img class="aligncenter  wp-image-821" title="_HSI6576-Bearbeitet" src="http://www.headshot-interactive.de/wp-content/uploads/2012/01/HSI6576-Bearbeitet1.jpg" alt="" width="531" height="800" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das fertige Bild dazu ist an dem Workshopwochenende zusammen mit <a title="Cornelius Fischer" href="http://www.corneliusfischer.ch" target="_blank">Cornelius Fischer</a> in der Schweiz entstanden. Model war <a title="http://www.sweetestperfection.ch" href="http://www.sweetestperfection.ch" target="_blank">Mel</a> und geschminkt wurde das ganze von <a title="http://www.sarawoodtli.ch/" href="http://www.sarawoodtli.ch/" target="_blank">Sara Woodtli</a>. Aber das nur am Rande.</p>
<p>Was haben wir hier gemacht&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/2010/10/geld-ist-nicht-immer-alles-2/798-revision-19/" rel="attachment wp-att-822"><img class="aligncenter size-full wp-image-822" title="Lichtsetup" src="http://www.headshot-interactive.de/wp-content/uploads/2012/01/Lichtsetup1.jpg" alt="" width="614" height="650" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nun wir haben eine große <a title="http://www.hensel.eu/" href="http://www.hensel.eu/" target="_blank">Hensel</a> Octabox seitlich neben das Model gestellt. So groß, dass die Seite aber auch noch das Gesicht von vorne schön weich ausgeleuchtet wurde. Damit die andere Gesichtshälfte hierbei nicht zu dunkel wird, haben wir das ganze von der linken Seite mit einem großen Reflektor aufgehellt&#8230; Also eigentlich ein ganz einfaches Lichtsetup. Zusätzlich wollen wir noch den Hintergrund vignettieren. Nicht in Photoshop, sondern direkt bei der Aufnahme. Dazu haben wir einen <a title="http://www.hensel.eu/" href="http://www.hensel.eu/" target="_blank">Hensel</a> Blitz auf einem Bodenstativ direkt hinter das Model gestellt und mit einer Wabe versehen, damit der Spot nicht zu groß wird. Durch den Abstand zwischen Blitz und Wand kann ich nun den Spot und die Vignette steuern. Je näher an die Wand, desto kleiner der Spot, je weiter weg desto größer der Spot und umso kleiner die Vignette. Dadurch kann ich die Vignettierung in dem Bild sehr fein steuern.<br />
Zustäzlich kann ich aber auch mit dem Aufheller der auf der linken Seite steht die Ausleuchtung des Gesichts sehr feinfühlig steuern. Wenn ich den Aufheller ganz weglasse, habe ich schöne konturierte Schatten im Gesicht und mit dem Aufheller kann ich diese fast ganz aufhellen. Dadurch ist es mir möglich mit wenig Aufwand die Lichtsetzung im Gesicht sehr zu variieren. Dazu hab ich mal 2 Beispielbilder eingestellt. Einmal mit Aufheller (Rechts) und einmal ohne Aufheller (Links).</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/2010/10/geld-ist-nicht-immer-alles-2/798-revision-16/" rel="attachment wp-att-819"><img class="aligncenter  wp-image-819" title="Lichtsetup1a" src="http://www.headshot-interactive.de/wp-content/uploads/2012/01/Lichtsetup1a.jpg" alt="" width="560" height="421" /></a><br />
Einzigster Haken an diesem Lichtsetup&#8230;. ich muss sehr genau darauf achten, wie ich mit der Kamera zu meinem Model stehe. Ich muß genau in einer Achse mit dem Model und meinem Hintergrund Blitz stehen. Kleine Abweichungen dazu bewirken, das der Spot und die Vignette nach Links oder Rechts verschoben wird. Ansonsten habe ich damit ein sehr einfaches aber effektives und schönes Lichtsetup, was ohne großen Aufwand aufgebaut ist.</p>
<p>Zum Schluss nochmal alle Bilder dazu und noch ein weiteres Beispielbild.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Zusammenhang möchte ich auch nochmal an unsere Workshops im Februar erinnern: <a title="Workshopweekend Teil 2 mit Cornelius Fischer" href="http://www.headshot-interactive.de/2012/01/workshopweekend-teil-2-mit-cornelius-fischer/" target="_blank">Klick</a></p>

<a href='http://synchronzeit.ch/2012/01/setup-einfaches-beauty-setup/hsi6576-bearbeitet1/' title='HSI6576-Bearbeitet1'><img width="166" height="250" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2012/01/HSI6576-Bearbeitet1-166x250.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HSI6576-Bearbeitet1" title="HSI6576-Bearbeitet1" /></a>
<a href='http://synchronzeit.ch/2012/01/setup-einfaches-beauty-setup/lichtsetup1/' title='Lichtsetup1'><img width="236" height="250" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2012/01/Lichtsetup1-236x250.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lichtsetup1" title="Lichtsetup1" /></a>
<a href='http://synchronzeit.ch/2012/01/setup-einfaches-beauty-setup/lichtsetup11-2/' title='Lichtsetup11'><img width="166" height="250" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2012/01/Lichtsetup111-166x250.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lichtsetup11" title="Lichtsetup11" /></a>
<a href='http://synchronzeit.ch/2012/01/setup-einfaches-beauty-setup/lichtsetup2/' title='Lichtsetup2'><img width="166" height="250" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2012/01/Lichtsetup2-166x250.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lichtsetup2" title="Lichtsetup2" /></a>
<a href='http://synchronzeit.ch/2012/01/setup-einfaches-beauty-setup/hsi7160-bearbeitet/' title='HSI7160-Bearbeitet'><img width="165" height="250" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2012/01/HSI7160-Bearbeitet-165x250.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HSI7160-Bearbeitet" title="HSI7160-Bearbeitet" /></a>

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		<title>[Setup] One-Speedlight Portrait</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 16:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder Zeit für ein weiteres Setup und das Beste daran, es ist absolut simpel! Das Einzige was ihr für dieses Setup benötigt ist ein Aufsteckblitz, Kabel- oder Funkauslöser, ein Stativ und eine kleine Softbox. Ihr wisst ja mittlerweile das ich ein absoluter Fan von Setups bin, bei denen man einen möglichst kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist mal wieder Zeit für ein weiteres Setup und das Beste daran, es ist absolut simpel! Das Einzige was ihr für dieses Setup benötigt ist ein Aufsteckblitz, Kabel- oder Funkauslöser, ein Stativ und eine kleine Softbox.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr wisst ja mittlerweile das ich ein absoluter Fan von Setups bin, bei denen man einen möglichst kleinen Aufwand in die Technik steckt und dafür mehr Energie und Aufmerksamkeit übrig hat für das Fotografieren und arbeiten mit dem Model. Aber schaut euch erstmal fix das Foto das bei diesem Setup entstanden ist an.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_8829.jpg" rel="lightbox[951]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-952" title="One-Speedlight Portrait" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_8829-199x300.jpg" alt="One-Speedlight Portrait" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Was ist nun daran so besonders. Grundsätzlich ist eben nichts daran besonders und genau das macht die Stärke von solchen Setups mit nur einem Blitz aus. Man hat viel mehr Aufmerksamkeit für das Model übrig und muss sich nicht auf tausende technische Details kümmern. Trotzdem gibt es in der Vorbereitung ein paar Dinge die man beachten muss. So sollte z.B. der Abstand zwischen Blitz und Model nicht zu kurz sein. Wer meinen Blog regelmässig liest, kann sich sicher an das Thema Lichtabfall erinnern. Verdoppeln wir den Abstand zwischen Blitz und Motiv, verlieren wir 2 Blenden an Lichtleistung. Stünde der Blitz bei so einem Setup zu nah am Model, erhalten wir bereits im Gesicht einen Abfall von schnell einer ganzen Blende. Desweiteren wirkt ein hochfrontales Setup, bei dem der Blitz direkt über der Kamera ist, am harmonischsten. Dabei ist es für den Fotografen aber sehr wichtig darauf zu achten auch wirklich keine 10cm von der Achse abzuweichen, da dann bereits die Schattierung unter der Nase und dem Kinn seitlich wegläuft.</p>
<p style="text-align: justify;">Genug der Worte, hier nun ein Foto vom Setup damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, wie das im Studio aussieht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_7939.jpg" rel="lightbox[951]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-953" title="One Flash Setup" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_7939-300x199.jpg" alt="One Flash Setup" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Als Lichtformer habe ich von Lastolite eine 38cm Ezybox verwendet. Diese eignet sich perfekt für eine kontrastreiche Ausleuchtung und ist zudem einer der besten Lichtformer in Kombination mit einem Aufsteckblitz.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Punkte gibt es noch, die etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten. Dies wäre die Brennweite und die Blende. Um ein harmonisches und spannendes Resultat für solche Portraits zu bekommen ist die Wahl der richtigen Brennweite sehr wichtig. Für Portraits mit engem Schnitt eignet sich eine Brennweite zwischen 85 bis 135mm am besten. Dies unabhängig von der verwendeten Kamera. Verwendet man eine kürzere Brennweite, wirkt das Gesicht des Models schnell mal etwas gewölbt und es entsteht der Eindruck von einer übergrossen Nase. Ist die Brennweite länger, wirken Gesichter schnell etwas flach. Dieser Effekt ist unabhängig davon ob ihr eine Kamera mit Vollformatsensor oder Crop-Sensor verwendet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Punkt den ich noch anmerken möchte ist die verwendete Blende. Beliebte Blendenwerte für Portraitaufnahmen liegen zwischen 3.5 bis 5.6. Natürlich kann man mit einer sehr offenen Blende spielen und den Effekt von einer extrem flachen Schärfeebene nutzen um Gesichter extrem soft wirken zu lassen. Bei sehr hohen Blendenwerten verliert man den optischen Fokus auf Augen und Gesicht schnell, da durch die tiefe Schärfe viele Details hinzukommen, die den Betrachter ablenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun wünsche ich euch viel Spass beim Ausprobieren und wie immer gutes Licht für eure Fotos!</p>
<p><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_8841_1.jpg" rel="lightbox[951]"><img class="size-medium wp-image-954 aligncenter" title="One-flash Portrait" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_8841_1-199x300.jpg" alt="One-flash Portrait" width="199" height="300" /></a></p>
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		<title>Geld ist nicht immer alles #2…</title>
		<link>http://synchronzeit.ch/2010/10/geld-ist-nicht-immer-alles-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 10:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute geht es aber nicht um den Verdienst am Bild, sondern darum, ob man immer die neuste und teuerste Technik braucht, um gute Fotos zu machen. Muss es tatsächlich immer die neuste Kamera, das teuerste Objektiv und der beste Porty sein, um gute Fotos zu machen? Behindert uns manchmal nicht auch die ganze Technik und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute geht es aber nicht um den Verdienst am Bild, sondern darum, ob man immer die neuste und teuerste Technik braucht, um gute Fotos zu machen. Muss es tatsächlich immer die neuste Kamera, das teuerste Objektiv und der beste Porty sein, um gute Fotos zu machen? Behindert uns manchmal nicht auch die ganze Technik und hält uns vom eigentlichen ab? Vom Fotografieren?? Ich denke, manche lenkt die Technik schon ein wenig ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Nehmen wir folgendes Bild&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/10/17369503.jpg" rel="lightbox[798]"><img class="aligncenter size-full wp-image-801" title="Marie Kalista by BeautyOfAbyss" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/10/17369503.jpg" alt="" width="480" height="322" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Aufgenommen mit einfachen Mitteln aber trotzdem ein Bild das wirkt. Aber warum&#8230; Darum geht es im heutigen Blog Eintrag.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Bild ist im Rahmen einer Party entstanden, die ich besuchte. Ohne großen Aufwand, ohne große Technik. Wenn ich Parties besuche, auf denen ich fotografiere, habe ich meistens meinen Rucksack mit Kamera und Objektiven dabei, meinen Aufsteckblitz einen Durchlichtschirm und ein Stativ. Das reicht schon um auch mal tolle Portraits zu schießen ohne direkt ein komplettes Studio aufzubauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Technik kamen hier meine alte Nikon D100 mit einem Weitwinkel Zoom und mein Blitz, der SB800 zum Einsatz. Der Blitz wurde auf einem Stativ von links eingesetzt und in einen silbernen Reflex Schirm geblitzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausgelöst wurde das ganze per Funkauslöser (bei mir ein Elinchrome Skyport), wobei man sich auch dort das Geld sparen kann und ein Kabel einsetzen kann. Wichtig ist einfach ein Aufsteckblitz, den man manuell regeln kann und der im optimalen Fall noch eine Synchronbuchse hat. Da tut es jeder alte „billige“ Blitz, den man für wenig Geld auf Ebay ersteigern kann.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/10/SR3.jpg" rel="lightbox[798]"><img class="size-medium wp-image-799 aligncenter" title="Lightning Setup" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/10/SR3-283x300.jpg" alt="" width="283" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Beachten bei einem Bild in dem nur ein Blitz eingesetzt wird, sollte man allerdings wie man das Lichtsetup aufbaut. Ein sehr natürliches Licht kann man oft mit einem Blitz erreichen, wenn dieser richtig positioniert wird. Man muss aber auch mit einigen Nachteilen Leben. Oft fällt das Licht nach unten hin stark ab, was ich immer berücksichtigen sollte. Auch ist bei unserem Bild hier die linke Gesichtshälfte des Models schon fast zu dunkel, was aber der Bildwirkung keinen Abbruch tut. Falls es trotzdem mal zu dunkel werden sollte, kann man ja auch die Schatten mit einem zusätzlichen Reflektor wieder ein wenig aufhellen. Wie man an dem leichten Nasenschatten erkennen kann, wurde der Blitz leicht über dem Model positioniert. Das hat den Vorteil dass das Licht den Körper wunderbar modelliert und der Körper nicht zu platt wird. Je tiefer ich den Blitz einsetze, umso flacher wird auch das Licht. Also sollte man den Kopf des Models immer leicht zum Licht drehen. Je weiter ich den Kopf vom Licht weg bewege, umso dunkler wird das Gesicht werden. Je höher ich das Licht positioniere, umso dunkler werden die Augen werden. Hier ist ein wenig Fingerspitzengefühl nötig und ein wenig Ausprobieren um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Licht und Schatten zu erreichen. Insgesamt aber ein Licht was ich sehr mag, da es natürlich ist, den Körper modelliert und schöne Glanzlichter auf dem Latex hinterlässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Licht ist in diesem Bild ist aber nicht alles. Diese Aufnahme lebt von den Farbkontrasten, den Linien und Flächen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/10/SR2.jpg" rel="lightbox[798]"><img class="aligncenter size-full wp-image-800" title="Bildaufbau" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/10/SR2.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Schwarze Fliesen und ein pinkfarbenes Latexkleid&#8230;. Das Kleid leuchtet automatisch, hebt sich vor den schwarzen Fliesen ab und bildet einen wunderbaren Kontrast zu dem ansonsten dunklen und monochromen Hintergrund. Die geflieste Wand ist aber auch sehr „kahl“ und nichts lenkt das Auge von dem Model ab. Dieser starke Farbkontrast führt dazu, dass das Auge automatisch an dem Model hängen bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim platzieren des Model nahm ich mir einige virtuelle Linien zur Hilfe. Das Model wurde inmitten vieler Linien und Flächen platziert. Wenn ich mir wie in dem Bild zu sehen Hilfslinien im 45° Winkel aus jeder Ecke einzeichne, sieht man, dass das Model am Linken Schenkel eines Dreieckes steht. Wobei der Kopf des Models ungefähr in der Spitze des Dreieckes liegt (rote Linien).  Es muss also nicht immer der goldene Schnitt sein. Es gibt auch einige andere Gestaltungsmethoden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die räumliche Tiefe in dem Bild wird durch die Fliesen verstärkt. Aus jeder Ecke laufen Linien zu dem Model. Egal ob von links, rechts oder vom Boden aus. Die Fugen der Fliesen führen fluchtpunktartig das Auge zu dem Model. Das verleiht dem Bild eine sehr starke räumliche Tiefe (grüne Linien).</p>
<p style="text-align: justify;">Alles einfache Hilfsmittel mit denen ich ein spannendes Bild aufbauen kann, wenn man sich vorher ein paar Gedanken um das fertige Bild macht. Ich versuche oft meinen Bildern Spannung zu verleihen in dem ich mich an Linien und Fluchtpunkten orientiere.</p>
<p style="text-align: justify;">Deswegen ist mein Tipp vor Ort immer mal nach Locations Ausschau halten. Oft braucht es keine großartigen Locations, kein aufwendiges Studio. Eine schöne Wand, eine tolle Raumecke reicht in den meisten Fällen aus um großartige Fotos zu machen. Meine spannendsten und besten Fotos sind mit sehr einfachen Mitteln erstanden, weil ich mich oft auf das wesentliche Konzentriere. Einen tollen Ausdruck des Models, Farbharmonien oder Bildaufbau und Wirkung. Versucht bei Euren Bildern verstärkt Flächen und Linien zu kombinieren. Das ist schon der größte Teil eines wirkungsvollen Fotos. Wenn man jetzt noch gekonnt ein Licht platziert, kann eigentlich schon nichts mehr schief gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit diesen kleinen Anregungen wünsche ich Euch viel Spaß. Probiert mehr aus, macht Euch Gedanken um den Bildaufbau und habt Spaß am Experimentieren!<!-- p--></p>
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		<title>[Blitzsetup] Beautylight und ein Geheimtip</title>
		<link>http://synchronzeit.ch/2010/08/blitzsetup-beautylight-und-ein-geheimtip/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 13:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man man, lange ist es seit dem letzten Beitrag her. Um ehrlich zu sein, viel zu lange! Leider hat mein Kalender die letzten Wochen gegen den Blog gearbeitet. Dafür gibt es heute ein besonderes Blitzsetup und zwar ein Beautylight Setup. Und damit wir jetzt nicht noch lange um den heissen Brei reden, kommen wir direkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Man man, lange ist es seit dem letzten Beitrag her. Um ehrlich zu sein, viel zu lange! Leider hat mein Kalender die letzten Wochen gegen den Blog gearbeitet. Dafür gibt es heute ein besonderes Blitzsetup und zwar ein Beautylight Setup. Und damit wir jetzt nicht noch lange um den heissen Brei reden, kommen wir direkt zur Sache.</p>
<p style="text-align: justify;">Klassisches Beautylicht arbeitet mit einer möglichst weichen Ausleuchtung um das Gesicht und die Haut des Models jugendlich und glatt wirken zu lassen. Der einfachste Weg wäre natürlich schlicht eine grosse Octabox vors Model zu stellen und schwups.. keine Schatten mehr. ;) Aber mal ehrlich, das wäre doch ein klein wenig zu leicht!</p>
<p style="text-align: justify;">Daher hab ich mich für ein Setup entschieden, welches etwas aufwändiger ist. Ein Führungslicht, welches Zeichnung aufs Gesicht bringt, sowie einem Fülllicht, dass die zu harten Schatten aufhellt. Wie das ganze am fertigen Bild aussieht, schaut ihr euch am besten direkt erst einmal an.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/IMG_3127.jpg" rel="lightbox[590]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-591" title="IMG_3127" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/IMG_3127-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/IMG_2924.jpg" rel="lightbox[590]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-593" title="IMG_2924" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/IMG_2924-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir also direkt zum verwendeten Setup. Als Führungslicht habe ich ein Elinchrom 44er Beautydish mit eingesetztem Deflektor verwendet. Das ganze war auf einem Galgenstativ montiert und war leicht links versetzt (Kinnschatten beim zweiten Foto!). Als Fülllicht stand recht versetzt und leicht hinter der Kamera eine 140er Octabox. Damit der Hintergrund nicht einfach nur grau wird, stand hinter den Models noch ein Blitz mit 18er Standartreflektor und eingesetzter 30° Wabe. So das waren mal die Blitze. Und jetzt geht es mit den Details weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade der Kinnschatten ist bei einem hoch positioniertem Keylight stark ausgeprägt. Um diesen nochmals etwas zu mildern kam ein Sunbounce Mini Reflektor mit weisser Bespannung zum Einsatz. Die weisse Bespannung reflektiert deutlich weniger Licht als die silberne, zusätzlich ist das reflektierte Licht weicher. Möchte man den Kinnschatten nahezu verschwinden lassen, sollte man die silberne Bespannung verwenden. Ich wollte für diese Bilder hingegen den Schatten nicht gänzlich entfernen, sondern nur aufhellen. Daher kam die besagte weisse Seite zum Einsatz. Achtet beim Einsatz von Reflektoren immer auf die physikalische Grundregel der Lichtreflexion.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einstrahlwinkel = Ausstrahlwinkel</strong></p>
<p><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/LightingSetup_beauty.jpg" rel="lightbox[590]"><img class="size-medium wp-image-594 alignright" style="margin: 5px;" title="LightingSetup_beauty" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/LightingSetup_beauty-283x300.jpg" alt="" width="226" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit etwas Übung könnt ihr so das reflektierte Licht bereits ohne Einstelllicht korrekt platzieren. Wenn ihr nicht sicher seid, ob die Reflexion auch wirklich trifft, einfach Studio abdunkeln, Einstelllicht am Blitz einschalten und den Reflektor solange hin und her neigen, bis der Kinnschatten verschwindet/aufgehellt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Um Streulicht von den weissen Wänden zu vermeiden, habe ich rechts und links vom Model noch eine schwarze Styroporwand aufgestellt. Sorry der linke Gobbo ging in der Skizze vergessen. ;)</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz etwas zu den Blitzeinstellungen. Keylight war mit f16 eingestellt. Da ich mit dem Canon 70-200 f2.8 fotografiert habe, war dies nötig um genügend Schärfentiefe im Bild zu erhalten. Das Fülllicht ist eine Blende dunkler (f11) eingestellt. Damit wird der Schattenwurf vom Keylight deutlich aufgehellt, jedoch nicht komplett weggeblitzt. Hier seht ihr nun nochmals welche Auswirkung die einzelnen Blitze auf das Bild haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/IMG_29241.jpg" rel="lightbox[590]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-595" title="IMG_2924" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/IMG_29241-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Geheimtip</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Ziel eines jeden Beauty Shootings ist es ja jeweils das Model jung, frisch und mit perfekter Haut zu präsentieren. Viele Fotografen nutzen dafür später in der Bildbearbeitung Filter um die Haut weichzuzeichen. Ich persönlich bin jedoch kein Fan vom Weichbügler. Es geht nämlich auch viel einfacher! Das wichtigste ist erstmal ein perfektes Make-Up von einer Visagistin. Weiss diese nämlich was sie tut, kann sie Unreinheiten und leichte Rötungen bereits nahezu perfekt wegschminken. Im zweiten Schritt ist dann der Fotograf mit dem richtigen Licht gefragt. Belichtet man die Haut relativ hell (+1/3 Blende) kaschiert man damit nochmals kleinere Unreinheiten. Zum Schluss braucht man dann nur noch ein paar Klicks mit dem Kopierstempel und dem Bereichsreparaturpinsel in Photoshop und keinen Weichzeichner mehr! :)</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Fassen wir das also alles nochmals kurz zusammen:</p>
<ul>
<li>Perfektes Make-Up (Grundierung!!) sorgt bereits für ein nahezu makelloses Hautbild</li>
<li>+1/3 Überbelichten kaschiert ebenfalls Hautunreinheiten</li>
<li>Kombination aus &#8220;hartem&#8221; Keylight und sehr weichem Fülllicht gibt Zeichnung ins Gesicht und ist trotzdem soft</li>
<li>Weisser Reflektor hellt Kinnschatten auf ohne ihn verschwinden zu lassen</li>
</ul>
<p>So nun wünsche ich euch viel Spass beim ausprobieren! Abschliessend gibts jetzt nochmals ein paar Bilder und vorallem, ein Making of Video von dem Shooting!! :)</p>
<p><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/IMG_2992.jpg" rel="lightbox[590]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-598" title="IMG_2992" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/IMG_2992-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/IMG_3147.jpg" rel="lightbox[590]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-599" title="IMG_3147" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/08/IMG_3147-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/G1T_C5ibKxU" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/G1T_C5ibKxU"></embed></object></p>
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		<title>[Blitzsetup] Geblitzte Vignette</title>
		<link>http://synchronzeit.ch/2010/04/blitzsetup-geblitzte-vignette/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 20:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blitzen & Available Light]]></category>
		<category><![CDATA[Beauty Dish]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzsetup]]></category>
		<category><![CDATA[Boomstativ]]></category>
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		<category><![CDATA[Manfrotto]]></category>
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		<category><![CDATA[Ranger]]></category>
		<category><![CDATA[Sedcard Shooting]]></category>
		<category><![CDATA[Softlight]]></category>
		<category><![CDATA[Vignettierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange war es ruhig um unseren Blog. Doch nur keine Angst, auch wenn es keine aktuellen Beiträge gegeben hat, war es hinter den Kulissen alles anderen als ruhig. Dazu aber bald mehr.. Heute möchte ich euch ein Setup zeigen, welches bei einem Sedcard Shooting letzte Woche verwendet habe. Ziel war es, einen sehr kontrastreichen Look [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Lange war es ruhig um unseren Blog. Doch nur keine Angst, auch wenn es keine aktuellen Beiträge gegeben hat, war es hinter den Kulissen alles anderen als ruhig. Dazu aber bald mehr.. Heute möchte ich euch ein Setup zeigen, welches bei einem Sedcard Shooting letzte Woche verwendet habe. Ziel war es, einen sehr kontrastreichen Look zu erzeugen, welcher bereits auf dem Originalbild eine &#8220;Vignettierung&#8221; aufweist.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/04/MG_8818-1.jpg" rel="lightbox[507]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-508" title="_MG_8818-(1)" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/04/MG_8818-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Sicher wird es jetzt Leser geben, die sich fragen wieso man die Vignette nicht einfach per Photoshop montiert. Sicher wäre das eine Möglichkeit. Jedoch hatte ich bereits im Studio eine ziemlich exakte Vorstellung wie die Bilder aussehen sollten und wenn man die Vignette bereits mit einem sauberen Lichtsetup erstellt, vereinfacht dies die spätere Bearbeitung der Bilder enorm!</p>
<p style="text-align: justify;">Schauen wir uns mal das obige Originalbild an. Man kann bereits gut den &#8220;Spot&#8221; auf dem Oberkörper des Models erkennen und die daraus resultierende Vignettierung des gesamten Bildes. Weiter haben wir einen relativ harten Schlagschatten der leicht seitlich nach rechts versetzt ist. Demnach stand das Führungslicht leicht erhöht und ebenfalls leicht links aus Sicht der Kamera.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/04/LightingSetup_kontrast_look.jpg" rel="lightbox[507]"><img class="size-medium wp-image-510 alignright" style="margin: 5px;" title="LightingSetup_kontrast_look" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/04/LightingSetup_kontrast_look-283x300.jpg" alt="" width="226" height="240" /></a>Benutzt habe ich ein 44er Softlight (Beautydish) in silber von Elinchrom mit eingesetztem Deflektor (ebenfalls in silber) an einem Ranger Quadra. Das ganze Stand auf einem Manfrotto Boom Stativ. Dies war nötig um das Dish möglichst zentral und <strong>nah </strong>(Abstand unter einem Meter) am Model zu platzieren, ohne dass ein Stativ im Bild gestanden wäre. Der kurze Abstand ist deshalb wichtig, damit der Helligkeitsabfall möglichst stark zwischen Oberkörper und Füssen/Bildrand ist. So erhalten wir die schöne Abdunklung rund um den Oberkörper.</p>
<p style="text-align: justify;">Und hier haben wir auch die beiden wichtigsten Punkte von diesem Setup! Wahl des richtigen Lichtformers &amp; Positionieren. Wieso also das 44er Softlight in silber. Mit einem Standartreflektor (z.B. 21cm) hätte man auch einen &#8220;Spoteffekt&#8221; blitzen können. Jedoch wäre das Licht massiv direkter und härter. Das Beautydish stellt dagegen den richtigen Kompromiss aus &#8220;weichem&#8221; Licht und runder Ausleuchtung dar. Der eingesetzte Deflektor softet das Licht zudem nochmals etwas ab. Zudem ist es wichtig ein silbernes Dish zu verwenden. Vergleicht man nämlich die Leuchtkegel vom silbernem und vom weissem Softlight, so beträgt der Abstrahlwinkel beim silbernem 55° wohingegen das weisse einen Abstrahlwinkel von 80° aufweist (für Elinchrom Dishes). Somit wäre es mit dem weissen Dish garnicht möglich einen so engen Fokus des Lichts auf den Oberkörper/Kopf des Models zu erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Fassen wir die wichtigen Punkte nochmals zusammen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Bereits vor dem Aufbau überlegen was man für ein Foto möchte und entsprechendes Licht aufbauen (erspart spätere Photoshop-Zeit!!!)</li>
<li>Wenn ihr die Charakteristik eurer Lichtformer kennt, spar euch das viel Zeit mit Ausprobieren/Umbauen</li>
<li>Lichtabfall berücksichtigen (<strong>Doppelter Abstand</strong> Blitz-Model = <strong>vierfache Fläche </strong>= <strong>2 Blenden </strong>Lichtabfall)</li>
<li>Abstand zwischen Blitz-Model im Auge behalten!! Bewegt sich das Model von der Wand weg, den Blitz im gleichen Abstand mit wegziehen, damit die Einstellungen gleich bleiben!</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Habt Mut zur Reduktion und zur Lichtführung mit viel Schatten. Das Spiel mit Licht und Schatten kann sehr viel Spannung in Fotos bringen, zudem fördert das Arbeiten mit nur einem Blitz die Kreativität bei der Lichtführung. Ihr werde viel mehr ausprobieren um zu schauen was der aufgesetzte Lichtformer überhaupt für Licht macht! Diese Reduktion ist vergleichbar mit dem Fotografieren mit Festbrennweiten. Durch das Einschränken von Möglichkeiten, ist man automatisch gezwungen mehr zu experimentieren, was einen sehr grossen Lerneffekt beinhaltet!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/04/MG_8824.jpg" rel="lightbox[507]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-516" title="_MG_8824" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/04/MG_8824-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/04/MG_8840-1.jpg" rel="lightbox[507]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-517" title="_MG_8840 (1)" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/04/MG_8840-1-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a></p>
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		<item>
		<title>[Dr. Blitz erklärt] GntM Gepäckband Blitzsetup</title>
		<link>http://synchronzeit.ch/2010/03/dr-blitz-erklart-gntm-gepackband-blitzsetup/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 22:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blitzen & Available Light]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzsetup]]></category>
		<category><![CDATA[Gepäckband]]></category>
		<category><![CDATA[Germanys next Topmodel]]></category>
		<category><![CDATA[GntM]]></category>
		<category><![CDATA[Heide Klum]]></category>
		<category><![CDATA[Octabox]]></category>
		<category><![CDATA[Octagon]]></category>
		<category><![CDATA[ProSieben]]></category>
		<category><![CDATA[Standartreflektor]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie laufen wieder (zumindest mehr oder weniger), die Germanys Next Topmodel&#8217;s von Model Mami Heidi Klum und ich oute mich hiermit als fleissiger Zuschauer. Wenn es auch beizeiten durchaus sehr schwer fällt zwischen all der Werbung und der Selbstinszenierung von Heidi. Allerdings hat die Show auch einen schönen Nebeneffekt. Man kann bei den Fotoshootings immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sie laufen wieder (zumindest mehr oder weniger), die Germanys Next Topmodel&#8217;s von Model Mami Heidi Klum und ich oute mich hiermit als fleissiger Zuschauer. Wenn es auch beizeiten durchaus sehr schwer fällt zwischen all der Werbung und der Selbstinszenierung von Heidi. Allerdings hat die Show auch einen schönen Nebeneffekt. Man kann bei den Fotoshootings immer ein wenig erkennen was die jeweiligen Fotografen für Sets benutzen um die Models und die Szenerie auszuleuchten. Inspiriert durch die Idee/Wunsch meines Arbeitskollegen Martin (liebe Grüsse an dieser Stelle), möchte ich die aktuelle Staffel nutzen um euch das eine oder andere Setup so gut es geht kurz zu skizzieren und erklären. Den Anfang mach ich auch gleich mit dem heutigen Shooting auf dem Gepäckband vom Münchner Flughafen. Wie man sehen konnte, ne ziemlich wackelige Angelegenheit für die Mädels. ;)</p>
<p style="text-align: justify;">Und am besten zum Einstieg gleich mal ein Foto (geliehen von der ProSieben Website). Fotograf war <a href="http://www.azzato.de/" target="_blank">Mayk Azzato</a>, Fashion und Celebrity Fotograf aus Frankfurt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/03/Bildschirmfoto-2010-03-18-um-22.38.32.png" rel="lightbox[491]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-492" title="Bildschirmfoto 2010-03-18 um 22.38.32" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/03/Bildschirmfoto-2010-03-18-um-22.38.32-300x204.png" alt="" width="300" height="204" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Während des Shootings mit den Mädels konnte man zwischendurch immer wieder kurze Einblicke in sein Setup erhaschen. Daher fällt es auch etwas einfacher genau zu erklären was er gemacht hat. Führungslicht war in diesem Fall eine grosse Octa Softbox ohne Frontdifusor (mehr dazu gleich). Schätzungsweise 150cm im Durchmesser. Dazu hat er für den Hintergrund mindestens drei Effektleuchten mit Waben benutzt. Fotografiert hat Mayk übrigens mit einer Nikon und wahrscheinlich einem 24-70mm f2.8. Das Setup sah in etwa wie folgt aus, und hiermit kommt nun auch meine erste Handskizze (freut euch schon auf mehr davon..):</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/03/gntm_setup_1.jpg" rel="lightbox[491]"><img class="size-medium wp-image-493 alignleft" style="margin: 6px;" title="gntm_setup_1" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2010/03/gntm_setup_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Führungslicht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich gerade geschrieben habe, hat Mayk für die Fotos eine ca. 150cm grosse Octabox verwendet ohne Frontdifusor. Durch das Weglassen des Frontdifusors erreicht man ein etwas härteres Licht. Die Grösse der Box war insofern wichtig, um die Mädels möglichst flächig auszuleuchten. Hätte er z.B. ein Beautydish verwendet, wäre durch die deutlich kleinere Fläche ein deutlicher Lichtabfall zu den Füssen hin entstanden. Das Führungslicht stand seitlich in einem 90° zum Gepäckband und war gleichzeitig auch die gewünschte Blickrichtung für die Models.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sunbounce Reflektor</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diente wohl zum dezentnen Aufhellen der Schatten auf der Blitz abgeneigten Seite. Fragt mich aber bitte nicht, wieso er eine goldene Bespannung benutzt hat. Gerade wegen der eher blassen/kalten Bearbeitung der Bilder hätte ich wohl direkt nen silbernen Sunbouncer aufgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Effektlichter 1,2 &amp; 3</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ob es nun 3 oder sogar mehr sind konnte ich nicht erkennen. Vom obigen Foto her waren es aber definitiv mindestens 3 Effektlichter. Alle mit Standartreflektoren und teilweise noch mit Waben ausgerüstet. Nummer 1 erzeugt den Lichtkegel rechts hinten, Nummer 2 die Ecke hinter dem linken Fuss und Nummer 3 ging an die Decke links oben.</p>
<p style="text-align: justify;">So das wäre mal das Blitzsetup gewesen. Allerdings gab es noch einen weiteren spannenden Punkt den man während des Shootings mitbekommen hat. Und zwar die aufgeklebten Referenzpunkte für die Mädels. Einmal einen an der Kante des Laufbandes als Orientierung auf welcher Höhe sie stehen (laufen) müssen um im Lichtkegel der Octabox zu bleiben. Einen zweiten am Rand der Octabox um die Blickrichtung anzuzeigen. Solche Referenzpunkte benutzt ich auch hin und wieder im Studio. Sie sind extrem hilfreich bei ungeübten Modellen die noch nicht wissen (können) wie sich Licht/Schatten ausgehend von den Lichtquellen verhält.</p>
<p style="text-align: justify;">So ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in das heutige GntM Shooting geben und freue mich auf nächste Woche, wenn es wieder heisst, Dr. Blitz erklärt. ;)</p>
<hr /><span style="color: #ff6600;">Hier noch eine kleine Ergänzung. Unter folgendem Link könnt ihr euch nochmals das Shooting anschauen:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;"><a href="http://www.prosieben.ch/tv/germanys-next-topmodel/videos/laufband-shooting-1.1497850/" target="_blank">http://www.prosieben.ch/tv/germanys-next-topmodel/videos/laufband-shooting-1.1497850/</a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;">Ich hab mir das ganze nun nochmals in Ruhe angeschaut und noch ein viertes Effektlicht mit Abschirmklappen drauf, auf Höhe der Lampe 3 in der obigen Skizze entdeckt. Ausserdem kann man am Ende von dem Video einen kurzen Blick auf den iMac am Set erhaschen und sieht dort ein Out-of-Cam Bild. Dieses zeigt deutlich das die Effektlichter sehr kalt/blaustichig sind. Da wurde also definitiv noch mit Farbfolien gearbeitet.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;">Ihr seht, mit einem wachsamen Auge, kann man so ein Setup zu 80-90% aus so kurzen Sequenzen und dem finalem Foto herauslesen.</span></p>
]]></content:encoded>
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