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	<description>Fotografie und Styling</description>
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		<title>[Buchtipp] Kreative Fotopraxis</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo Design]]></category>

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		<description><![CDATA[„Dieses Buch ist für alle, die den Mut haben, an ihre Träume zu glauben, mit dem Herzen zu fotografieren und neue Wege zu gehen, um Spuren zu hinterlassen.“ Ich glaube schöner kann kein Lehrbuch beginnen! Kurz vor Weihnachten bekam ich das Buch „Kreative Fotopraxis“ vom Galileo Verlag zugesandt. Robert Mertens schreibt hier von seinen Tipps [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><a href="http://synchronzeit.ch/?attachment_id=861" rel="attachment wp-att-861"><img class="alignleft" title="Kreative Fotopraxis" src="http://www.headshot-interactive.de/wp-content/uploads/2012/01/9783836216760-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a><strong>„Dieses Buch ist für alle, die den Mut haben, an ihre Träume zu glauben, mit dem Herzen zu fotografieren und neue Wege zu gehen, um Spuren zu hinterlassen.“</strong></address>
<p>Ich glaube schöner kann kein Lehrbuch beginnen!</p>
<p>Kurz vor Weihnachten bekam ich das Buch „<a title="Buch bei Amazon" href="http://www.amazon.de/Kreative-Fotopraxis-Bewusst-au%C3%9Fergew%C3%B6hnlich-fotografieren/dp/3836216760/ref=cm_cr_pr_pb_t" target="_blank">Kreative Fotopraxis“</a> vom <a title="http://www.galileodesign.de/" href="http://www.galileodesign.de/">Galileo Verlag</a> zugesandt. <a title="http://www.querbelichtet.de/" href="http://www.querbelichtet.de/" target="_blank">Robert Mertens</a> schreibt hier von seinen Tipps zum „bewusst sehen und außergewöhnlich fototgrafieren“.<br />
Das erste was mir positiv ins Auge gefallen war, ist die Tatsache, dass es sich nicht um ein typisches Lehrbuch handelt. Keine unnötigen Kapitel über Kamerabedienung oder Technik. Das Buch „kreative Fotopraxis“ richtet sich vor allem an Fotografen, die die Grundlegenden technischen Details schon kennen. Es richtet sich an ambitionierte Fotografen, die die ersten erfolgreichen Schritte schon hinter sich haben, und sich kreativ weiterentwickeln wollen. Dabei gefällt mir vor allem sehr gut, dass es kein Buch ist, was man von Anfang bis Ende lesen muss. Robert Mertens empfiehlt bewußt, dass gerade „das springen zwischen den einzelnen Themen“ die kreativen Möglichkeiten beim Querdenken erweitert und schult. Zusätzlich gibt es zu jedem der angesprochenen Themen am Seitenanfang Querverweise unter der Rubrik „querbelichtet“, die auf weitere Themen verweisen, die einen Bezug zum eigentlichen Thema haben. Robert Mertens zeigt in seinem Buch Möglichkeiten und Übungen auf, sich kreativ zu schulen, Grenzen aufzubrechen und neue Wege zu gehen! Dabei zeigt er Wege auf, um mit dem Einsatz kreativer Techniken und seinen Übungen eigene Ideen zu entwickeln. Und das schöne daran, diese Techniken und Übungen kann man nicht nur auf die Fotografie anwenden. Aller Bereiche in denen man kreativ tätig ist profitieren davon.</p>
<p>Mein Fazit zu dem Buch:</p>
<p>Es eröffnet neue Sichtweisen bei eingetretenen Pfaden.<br />
Dieses Buch schafft es, dass man es öfters in die Hand nimmt und einfach darin blättert und an Themen hängen bleibt, die einem gerade ins Auge springen. Es macht Lust unkonventionelle Dinge zu probieren und sich kreativ auszutoben. Es animiert einen dazu, sich an Fotothemen zu wagen, die man bisweilen wahrscheinlich nicht mal gesehen hat. Und dabei schafft dieses Buch mit Sicherheit das, was viele andere Lehrbücher nicht schaffen. Es verstaubt nicht im Regal, sondern man nimmt sich ab und an diese Buch raus, blättert darin und staunt wie kreativ doch manchmal die einfachsten Dinge sind – wenn man sie sieht! Robert Mertens schreibt z.B. das man für eine Idee brennen muß, um sie zu 100% zu realisieren. Und meiner Meinung nach tat er das auch bei diesem Buch. In so vielen kleinen Praxisbeispielen gibt er Tipps wie man sich kreativ weiter entwickelt. Egal ob es einfache Tipps sind wie die Augen auf zu machen und lernen mehr zu beobachten oder auch mal nach einer gewissen Zeit wieder durch sein Photoarchiv zu blättern. Er  beschreibt auch seinen Weg zur Ideen Findung. Wie man am bestern vorgeht um Bildthemen im Vorfeld schon kreativ anzugehen. Mit diesen ganzen Tipps ist dieses Buch eine riesengroße Empfehlung, wenn man auf der Suche nach einem etwas anderen Lehrbuch ist.</p>
<p>Und bestellen kann man das ganze hier: <a title="Amazon" href="http://www.amazon.de/Kreative-Fotopraxis-Bewusst-au%C3%9Fergew%C3%B6hnlich-fotografieren/dp/3836216760/ref=cm_cr_pr_pb_t" target="_blank">Amazon</a><br />
Und Roberts Webseite Querbelichtet findet man hier: <a title="http://www.querbelichtet.de" href="http://www.querbelichtet.de" target="_blank">http://www.querbelichtet.de</a></p>
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		<title>[Setup] Einfaches Beauty Setup</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 08:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztens im Studio wurde ich gefragt, warum ich einen Blitz so nah vor die Wand steht und warum ich mein Lichtsetup so aufbaue, wie es gerade dort stand&#8230; Das hab ich mir zum Anlass genommen das dort aufgebaute Lichtsetup etwas ausführlicher zu beschreiben und einige Beispielbilder dazu zu zeigen. Hier erstmal das Ergebnis. Das fertige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Letztens im Studio wurde ich gefragt, warum ich einen Blitz so nah vor die Wand steht und warum ich mein Lichtsetup so aufbaue, wie es gerade dort stand&#8230; Das hab ich mir zum Anlass genommen das dort aufgebaute Lichtsetup etwas ausführlicher zu beschreiben und einige Beispielbilder dazu zu zeigen. Hier erstmal das Ergebnis.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://synchronzeit.ch/2010/10/geld-ist-nicht-immer-alles-2/798-revision-18/" rel="attachment wp-att-821"><img class="aligncenter  wp-image-821" title="_HSI6576-Bearbeitet" src="http://www.headshot-interactive.de/wp-content/uploads/2012/01/HSI6576-Bearbeitet1.jpg" alt="" width="531" height="800" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das fertige Bild dazu ist an dem Workshopwochenende zusammen mit <a title="Cornelius Fischer" href="http://www.corneliusfischer.ch" target="_blank">Cornelius Fischer</a> in der Schweiz entstanden. Model war <a title="http://www.sweetestperfection.ch" href="http://www.sweetestperfection.ch" target="_blank">Mel</a> und geschminkt wurde das ganze von <a title="http://www.sarawoodtli.ch/" href="http://www.sarawoodtli.ch/" target="_blank">Sara Woodtli</a>. Aber das nur am Rande.</p>
<p>Was haben wir hier gemacht&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/2010/10/geld-ist-nicht-immer-alles-2/798-revision-19/" rel="attachment wp-att-822"><img class="aligncenter size-full wp-image-822" title="Lichtsetup" src="http://www.headshot-interactive.de/wp-content/uploads/2012/01/Lichtsetup1.jpg" alt="" width="614" height="650" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nun wir haben eine große <a title="http://www.hensel.eu/" href="http://www.hensel.eu/" target="_blank">Hensel</a> Octabox seitlich neben das Model gestellt. So groß, dass die Seite aber auch noch das Gesicht von vorne schön weich ausgeleuchtet wurde. Damit die andere Gesichtshälfte hierbei nicht zu dunkel wird, haben wir das ganze von der linken Seite mit einem großen Reflektor aufgehellt&#8230; Also eigentlich ein ganz einfaches Lichtsetup. Zusätzlich wollen wir noch den Hintergrund vignettieren. Nicht in Photoshop, sondern direkt bei der Aufnahme. Dazu haben wir einen <a title="http://www.hensel.eu/" href="http://www.hensel.eu/" target="_blank">Hensel</a> Blitz auf einem Bodenstativ direkt hinter das Model gestellt und mit einer Wabe versehen, damit der Spot nicht zu groß wird. Durch den Abstand zwischen Blitz und Wand kann ich nun den Spot und die Vignette steuern. Je näher an die Wand, desto kleiner der Spot, je weiter weg desto größer der Spot und umso kleiner die Vignette. Dadurch kann ich die Vignettierung in dem Bild sehr fein steuern.<br />
Zustäzlich kann ich aber auch mit dem Aufheller der auf der linken Seite steht die Ausleuchtung des Gesichts sehr feinfühlig steuern. Wenn ich den Aufheller ganz weglasse, habe ich schöne konturierte Schatten im Gesicht und mit dem Aufheller kann ich diese fast ganz aufhellen. Dadurch ist es mir möglich mit wenig Aufwand die Lichtsetzung im Gesicht sehr zu variieren. Dazu hab ich mal 2 Beispielbilder eingestellt. Einmal mit Aufheller (Rechts) und einmal ohne Aufheller (Links).</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/2010/10/geld-ist-nicht-immer-alles-2/798-revision-16/" rel="attachment wp-att-819"><img class="aligncenter  wp-image-819" title="Lichtsetup1a" src="http://www.headshot-interactive.de/wp-content/uploads/2012/01/Lichtsetup1a.jpg" alt="" width="560" height="421" /></a><br />
Einzigster Haken an diesem Lichtsetup&#8230;. ich muss sehr genau darauf achten, wie ich mit der Kamera zu meinem Model stehe. Ich muß genau in einer Achse mit dem Model und meinem Hintergrund Blitz stehen. Kleine Abweichungen dazu bewirken, das der Spot und die Vignette nach Links oder Rechts verschoben wird. Ansonsten habe ich damit ein sehr einfaches aber effektives und schönes Lichtsetup, was ohne großen Aufwand aufgebaut ist.</p>
<p>Zum Schluss nochmal alle Bilder dazu und noch ein weiteres Beispielbild.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Zusammenhang möchte ich auch nochmal an unsere Workshops im Februar erinnern: <a title="Workshopweekend Teil 2 mit Cornelius Fischer" href="http://www.headshot-interactive.de/2012/01/workshopweekend-teil-2-mit-cornelius-fischer/" target="_blank">Klick</a></p>

<a href='http://synchronzeit.ch/2012/01/setup-einfaches-beauty-setup/hsi6576-bearbeitet1/' title='HSI6576-Bearbeitet1'><img width="166" height="250" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2012/01/HSI6576-Bearbeitet1-166x250.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HSI6576-Bearbeitet1" title="HSI6576-Bearbeitet1" /></a>
<a href='http://synchronzeit.ch/2012/01/setup-einfaches-beauty-setup/lichtsetup1/' title='Lichtsetup1'><img width="236" height="250" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2012/01/Lichtsetup1-236x250.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lichtsetup1" title="Lichtsetup1" /></a>
<a href='http://synchronzeit.ch/2012/01/setup-einfaches-beauty-setup/lichtsetup11-2/' title='Lichtsetup11'><img width="166" height="250" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2012/01/Lichtsetup111-166x250.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lichtsetup11" title="Lichtsetup11" /></a>
<a href='http://synchronzeit.ch/2012/01/setup-einfaches-beauty-setup/lichtsetup2/' title='Lichtsetup2'><img width="166" height="250" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2012/01/Lichtsetup2-166x250.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lichtsetup2" title="Lichtsetup2" /></a>
<a href='http://synchronzeit.ch/2012/01/setup-einfaches-beauty-setup/hsi7160-bearbeitet/' title='HSI7160-Bearbeitet'><img width="165" height="250" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2012/01/HSI7160-Bearbeitet-165x250.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HSI7160-Bearbeitet" title="HSI7160-Bearbeitet" /></a>

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		<title>[Setup] One-Speedlight Portrait</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 16:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder Zeit für ein weiteres Setup und das Beste daran, es ist absolut simpel! Das Einzige was ihr für dieses Setup benötigt ist ein Aufsteckblitz, Kabel- oder Funkauslöser, ein Stativ und eine kleine Softbox. Ihr wisst ja mittlerweile das ich ein absoluter Fan von Setups bin, bei denen man einen möglichst kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist mal wieder Zeit für ein weiteres Setup und das Beste daran, es ist absolut simpel! Das Einzige was ihr für dieses Setup benötigt ist ein Aufsteckblitz, Kabel- oder Funkauslöser, ein Stativ und eine kleine Softbox.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr wisst ja mittlerweile das ich ein absoluter Fan von Setups bin, bei denen man einen möglichst kleinen Aufwand in die Technik steckt und dafür mehr Energie und Aufmerksamkeit übrig hat für das Fotografieren und arbeiten mit dem Model. Aber schaut euch erstmal fix das Foto das bei diesem Setup entstanden ist an.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_8829.jpg" rel="lightbox[951]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-952" title="One-Speedlight Portrait" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_8829-199x300.jpg" alt="One-Speedlight Portrait" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Was ist nun daran so besonders. Grundsätzlich ist eben nichts daran besonders und genau das macht die Stärke von solchen Setups mit nur einem Blitz aus. Man hat viel mehr Aufmerksamkeit für das Model übrig und muss sich nicht auf tausende technische Details kümmern. Trotzdem gibt es in der Vorbereitung ein paar Dinge die man beachten muss. So sollte z.B. der Abstand zwischen Blitz und Model nicht zu kurz sein. Wer meinen Blog regelmässig liest, kann sich sicher an das Thema Lichtabfall erinnern. Verdoppeln wir den Abstand zwischen Blitz und Motiv, verlieren wir 2 Blenden an Lichtleistung. Stünde der Blitz bei so einem Setup zu nah am Model, erhalten wir bereits im Gesicht einen Abfall von schnell einer ganzen Blende. Desweiteren wirkt ein hochfrontales Setup, bei dem der Blitz direkt über der Kamera ist, am harmonischsten. Dabei ist es für den Fotografen aber sehr wichtig darauf zu achten auch wirklich keine 10cm von der Achse abzuweichen, da dann bereits die Schattierung unter der Nase und dem Kinn seitlich wegläuft.</p>
<p style="text-align: justify;">Genug der Worte, hier nun ein Foto vom Setup damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, wie das im Studio aussieht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_7939.jpg" rel="lightbox[951]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-953" title="One Flash Setup" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_7939-300x199.jpg" alt="One Flash Setup" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Als Lichtformer habe ich von Lastolite eine 38cm Ezybox verwendet. Diese eignet sich perfekt für eine kontrastreiche Ausleuchtung und ist zudem einer der besten Lichtformer in Kombination mit einem Aufsteckblitz.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Punkte gibt es noch, die etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten. Dies wäre die Brennweite und die Blende. Um ein harmonisches und spannendes Resultat für solche Portraits zu bekommen ist die Wahl der richtigen Brennweite sehr wichtig. Für Portraits mit engem Schnitt eignet sich eine Brennweite zwischen 85 bis 135mm am besten. Dies unabhängig von der verwendeten Kamera. Verwendet man eine kürzere Brennweite, wirkt das Gesicht des Models schnell mal etwas gewölbt und es entsteht der Eindruck von einer übergrossen Nase. Ist die Brennweite länger, wirken Gesichter schnell etwas flach. Dieser Effekt ist unabhängig davon ob ihr eine Kamera mit Vollformatsensor oder Crop-Sensor verwendet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Punkt den ich noch anmerken möchte ist die verwendete Blende. Beliebte Blendenwerte für Portraitaufnahmen liegen zwischen 3.5 bis 5.6. Natürlich kann man mit einer sehr offenen Blende spielen und den Effekt von einer extrem flachen Schärfeebene nutzen um Gesichter extrem soft wirken zu lassen. Bei sehr hohen Blendenwerten verliert man den optischen Fokus auf Augen und Gesicht schnell, da durch die tiefe Schärfe viele Details hinzukommen, die den Betrachter ablenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun wünsche ich euch viel Spass beim Ausprobieren und wie immer gutes Licht für eure Fotos!</p>
<p><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_8841_1.jpg" rel="lightbox[951]"><img class="size-medium wp-image-954 aligncenter" title="One-flash Portrait" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/MG_8841_1-199x300.jpg" alt="One-flash Portrait" width="199" height="300" /></a></p>
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		<title>[Setup] Golden Glamour Beauty</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 10:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leider war es mal wieder länger ruhig auf dem Blog (die Zeit rennt).. doch nun möchte ich endlich mal wieder ein neues Setup präsentieren. Passend zum goldenen Herbst. Golden ist denn auch schon das Sprichwort. An einer der letzten Kreativsessions mit unserem Studioteam, war Gold das Thema für Stylings und Fotos. Unsere Visagistinnen Sara und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Leider war es mal wieder länger ruhig auf dem Blog (die Zeit rennt).. doch nun möchte ich endlich mal wieder ein neues Setup präsentieren. Passend zum goldenen Herbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Golden ist denn auch schon das Sprichwort. An einer der letzten Kreativsessions mit unserem Studioteam, war Gold das Thema für Stylings und Fotos. Unsere Visagistinnen Sara und Mirjam haben sich dabei ordentlich ins Zeugs gelegt und zwei Models wunderschön gestylt und dabei vor allem auf Goldpigmente zurückgegriffen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/MG_4241.jpg" rel="lightbox[927]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-928" title="Make-up &amp; Styling" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/MG_4241-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich selber hab mir eine Weile den Kopf zerbrochen wie ich das Thema Gold, fotografisch mit einbinden soll. Ein goldig warmer Hintergrund, am besten mit Reflexen und Struktur musste her. Dabei nicht zu teuer und einfach im Studio aufzubauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Rätsels Lösung waren Rettungsdecken, wie man sie aus dem Erste Hilfe Koffer kennt. Eine Seite silbrig und die andere goldig. Also gings ab in Baumarkt und für ein paar wenige Franken mit zwei Rettungsdecken wieder retour ins Studio. Die Montage erwies sich denkbar einfach. Die Decken nach dem Auspacken ordentlich zerknüllen (damit viele Falten und Knitter entstehen) und dann mit Malerklebeband an die Wand kleben.</p>
<p style="text-align: justify;">So damit war der Hintergrund für die Fotos schon mal gesetzt. Jetzt ging es nur noch darum eine passende Beleuchtung zu finden. Final sollten ja glamouröse Beautyportraits den Weg in die Kamera finden. Also habe ich mich für eine sehr weiche Ausleuchtung entschieden, die dennoch eine leichte ganz leichte Dominanz auf der Kameraachse nach Unten erzielt. Dafür habe ich eine 140er Octabox auf einem Galgen, sowie zwei grosse Sunbounce Pro Reflektoren mit silberner Bespannung benutzt. Weiter wollte ich den Hintergrund schimmern lassen, so ähnlich wie eine Wasseroberfläche auf welche die Abendsonne scheint. Also habe ich eine harte Lichtquelle benutzt, direkt auf die zerknitterten Rettungsdecken gerichtet, um diese anzustrahlen. In Kombination mit einer offenen Blende ergab das schon mal ein ansehnliches Ergebnis.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/MG_4311.jpg" rel="lightbox[927]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-929" title="Grundsetup" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/MG_4311-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ganz zufrieden war ich an dieser Stelle jedoch auch noch nicht. Zum einen war mir der Hintergrund noch etwas zu dominant und der letzte Kick Glamour fehlte mir an dem Foto. Um den Bildern noch etwas knackigeres zu geben, kamen noch zwei Streiflichter dazu, welche Gesicht und die Schulterpartien mehr hervorheben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/MG_4364.jpg" rel="lightbox[927]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-930" title="Setup mit Streiflichtern" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/MG_4364-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Den Hintergrund softer und weniger dominant zu gestalten war dann auch kein schwieriges Unterfangen mehr. Etwas dezent eingesetzter Kunstnebel, der gezielt zwischen Model und Hintergrund geblasen wurde, gab dem Hintergrund die gewünschte weiche Note. So sah der Hintergrund wirklich aus wie eine spiegelnde Wasseroberfläche im Sonnenuntergang. Und schlussendlich standen dann doch so einige Stative im Studio..</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/MG_4404.jpg" rel="lightbox[927]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-931" title="Setup Übersicht" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/MG_4404-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/LightingSetup_golden_beauty.jpg" rel="lightbox[927]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-933" title="Lighting Setup" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/LightingSetup_golden_beauty-260x300.jpg" alt="" width="156" height="180" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Fotografiert habe ich am Schluss mit einer 85mm Festbrennweite und einer 4er Blende. Das hat sich als beste Balance zwischen genügend Schärfentiefe auf den Gesichtern und möglichst weichem und blumigen Hintergrund ergeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und hier das finale Foto von der Session.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/MG_4494.jpg" rel="lightbox[927]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-932" title="Golden Beauty" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/MG_4494-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/Ohne-Titel-16.jpg" rel="lightbox[927]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-940" title="Golden Beauty" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/Ohne-Titel-16-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Aufsteckblitz vs. Sonnenlicht</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 13:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[580EX]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsteckblitz]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
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		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Portraitfoto]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Wochen gibt es draussen eigentlich nur eins. Sonne, Sonne und noch mehr Sonne. So auch gestern, bei meinem ersten Outdoor Workshop dieses Jahr. Inhaltliches Thema waren Aufsteckblitze. Oftmals versauern diese ja in den Taschen der Fotografen.  Dabei gibt es keinen Grund dafür. Wie ihr im folgenden Beispiel sehen werdet, kann man sogar in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit Wochen gibt es draussen eigentlich nur eins. Sonne, Sonne und noch mehr Sonne. So auch gestern, bei meinem ersten Outdoor Workshop dieses Jahr. Inhaltliches Thema waren Aufsteckblitze. Oftmals versauern diese ja in den Taschen der Fotografen.  Dabei gibt es keinen Grund dafür. Wie ihr im folgenden Beispiel sehen werdet, kann man sogar in der prallen Sonne ein Portrait mit nur einem einzigen Aufsteckblitz aufhellen, ohne dass das Bild künstlich oder geblitzt wirkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Schaut euch folgendes Foto einmal an..</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/05/MG_0656.jpg" rel="lightbox[902]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-903" title="_MG_0656" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/05/MG_0656-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gesicht liegt im Schatten zum direkten und extrem harten Sonnenlicht. Dafür ergeben sich schöne Reflexe in den Haaren sowie Highlights auf den Schultern. Fotografiert habe ich dies mit einer Blende von 13, 1/125s und ISO100. Dazu später nochmals mehr..</p>
<p style="text-align: justify;">Fürs erste habe ich einfach ein Canon 580er Speedlight mittels Neiger und Stativ direkt über die Kameraachse gesetzt und mittels Belichtungsmesser die passende Einstellung gefunden. Dabei war der Blitz ca. 1m vom Model entfernt und stand schlussendlich bei einer Leistung von 1/8. Also noch ordentlich Leistung übrig nach oben. Dabei ist folgendes Bild entstanden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/05/MG_0657.jpg" rel="lightbox[902]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-904" title="_MG_0657" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/05/MG_0657-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Balance zwischen Hintergrund und Gesicht stimmt nun, jedoch ist das Licht sehr hart und für ein schönes Portrait nicht unbedingt optimal. Daher haben wir das Licht mittels eines silbernen Reflexschirms etwas weicher gemacht und dabei dieses Foto bekommen..</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/05/MG_0661-1.jpg" rel="lightbox[902]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-906" title="_MG_0661 (1)" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/05/MG_0661-1-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Abstand zwischen Blitz und Model war unverändert ca. ein Meter. Nun liegt die Blitzpower zwar bei 1/1, also maximaler Leistung des 580er Speedlights von Canon, trotzdem kommen wir noch auf eine Blende 13!!</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr seht, so ein kleiner Aufsteckblitz hat einiges zu bieten an Leistung! Ohne Lichtformer kommt er ohne weiteres gegen das Sonnenlicht an, mit einem Reflexschirm braucht es zwar schon die volle Leistung, ABER dafür bekommen wir auch eine weiche und schöne Ausleuchtung auf dem Gesicht!</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ihr also das nächste mal rausgeht, scheut euch nicht vor der «bösen» Mittagssonne. Mit ein wenig Ausrüstung kann man auch hier wunderschöne Portraits fotografieren!</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Blitzbelichtungsmessung – Die Krux mit den 18%</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 11:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blitzen & Available Light]]></category>
		<category><![CDATA[18% Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtungsmesser]]></category>
		<category><![CDATA[Blende]]></category>
		<category><![CDATA[Blendenreihe]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzlicht]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzlichtmessung]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzlichtsteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[E-TTL]]></category>
		<category><![CDATA[Gossen]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtmessung]]></category>
		<category><![CDATA[manuelles Blitzen]]></category>
		<category><![CDATA[Objektmessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein lediges Thema, das jedoch immer wieder auftaucht. Wie messe ich mein Blitzlicht!? Sei es im Studio oder Outdoor.. Jeder der schon mit Blitzen gearbeitet hat, weiss das man mit der Kamera Blitzlicht nicht messen kann. Dies liegt daran, dass ein normaler Blitz in dem Moment auslöst, wenn wir das Foto machen. Ausgenommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist ein lediges Thema, das jedoch immer wieder auftaucht. Wie messe ich mein Blitzlicht!? Sei es im Studio oder Outdoor..</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder der schon mit Blitzen gearbeitet hat, weiss das man mit der Kamera Blitzlicht nicht messen kann. Dies liegt daran, dass ein normaler Blitz in dem Moment auslöst, wenn wir das Foto machen. Ausgenommen natürlich Aufsteckblitze, diese verfügen über einen Vorblitz respektive Messblitz, der im E-TTL Modus verwendet wird um eine Blitzbelichtungsmessung mit der Kamera durchzuführen. Die logische Konsequenz heisst also <em>Blitzbelichtungsmesser</em>. Hiermit löst man die Blitzlichtmessung von der Kamera und misst mittels eines Handgerätes das Blitzlicht (oder auch Tageslicht/Dauerlicht).</p>
<p style="text-align: justify;">„Blitz“-Belichtungsmesser verfügen über eine hohe Präzision und natürlich über diverse Zusatzfunktionen die einem im Fotografenalltag sehr nützlich sein können. So zum Beispiel Dauerlichtmessung, Belichtungskorrekturen, Gangzahl für Video, Farbtemperatur (nur bei teuren Profimodellen). Damit wir jedoch mit einem Handbelichtungsmesser arbeiten können, müssen wir erst mal klären, wie die Belichtung überhaupt gemessen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Messarten zur Belichtungsmessung. Einmal die Objektmessung (diese wird vom kamerainternen Belichtungsmesser verwendet), sowie die Lichtmessung. Fangen wir bei der Objektmessung an.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Objektmessung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Objektmessung wir vom Kamerastandpunkt aus gemessen, wie viel Licht vom Motiv zur Kamera hin reflektiert wird. Dabei wird davon ausgegangen das ein durchschnittliches Motiv 18% des einfallenden Lichts reflektiert. Möchte ich jetzt aber ein Motiv fotografieren das viel mehr Licht reflektiert, z.B. ein Model vor einer weissen Wand, geht meine (oder auch mein Belichtungsmesser den ich vom Kamerastandpunkt aus Richtung Model halte), immer noch davon aus dass das Motiv 18% des einfallenden Lichtes zurückwirft. Das Ergebnis ist also ein Bild das deutlich unterbelichtet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Hilfsmittel für solche Motive wurden deshalb sog. Graukarten entwickelt. Diese sind Farbneutral und reflektieren exakt 18% des einfallenden Lichtes. Halte ich so eine Karte also ins Licht, ziele mit dem Sucher meiner DSLR auf die Karte und mache eine Belichtungsmessung, erhalte ich Belichtungswerte für eine korrekte Belichtung. Das funktioniert aber nur so lange wie man mit Dauerlicht arbeitet. Verwende ich Blitzlicht, kann die kamerainterne Belichtungsmessung auch mittels Graukarte nicht verwendet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vorteil der Objektmessung liegt klar bei der Geschwindigkeit. Man misst vom Kamerastandort ohne sich zum Motiv bewegen zu müssen. Hat jedoch den Nachteil dass man falsche Messergebnisse erhält, wenn ein Motiv nicht die durchschnittlichen 18% Licht reflektiert. Ist die Reflektion höher, ergibt sich eine Unterbelichtung (z.B. weisse Wand), ist die Reflektion niedriger ergibt sich eine Überbelichtung (z.B. schwarze Wand).</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lichtmessung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir nun zur Lichtmessung. Diese funktioniert fundamental anders. Hier wird nicht das reflektierte Licht gemessen, sondern das Licht das auf unser Motiv einfällt. Man hält also den Belichtungsmesser vom Motiv aus in Richtung Lichtquelle und führt eine Messung durch. Durch diese Änderung im Messaufbau negieren wir den Messfehler, der bei Motiven entsteht die eine andere Reflektion aufweisen als die geeichten 18%. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit verschiedene Bereiche des Motivs auszumessen um so bereits vor dem ersten Foto eine Idee zu bekommen, wie dunkel z.B. die Schattenwürfe sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorteil bei der Lichtmessung sind also:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Keine Messfehler durch unterschiedlich starke Lichtreflektion des Motivs</li>
<li>Präzisere Messergebnisse da man Messungen an verschiedenen Punkten des Motivs machen kann</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Einziger Nachteil der Lichtmessung, man muss mit dem Belichtungsmesser zum Motiv gehen um die Messung direkt am Motiv durchzuführen. Dies benötigt schlicht mehr Zeit als eine vereinfachte Objektmessung.  In der Praxis heisst das also, wollt ihr saubere Messergebnisse für eurer Blitzlicht, nehmt einen Handbelichtungsmesser und führt eine Lichtmessung am Motiv durch.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschliessend möchte ich euch noch kurz einen einfachen Blitzbelichtungsmesser zeigen und kurz auf die Funktionen zu sprechen kommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/03/MG_9327_Belichtungsmesser.jpg" rel="lightbox[884]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-885" title="Belichtungsmesser" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/03/MG_9327_Belichtungsmesser-293x300.jpg" alt="" width="293" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Um die Handhabung von Belichtungsmessern zu vereinfachen, zeigen diese die Messwerte jeweils anhand einer Blendenreihe mit ganzen Blendenwerten an. Zwischenwerte werden mittels Zehntelstufen (kleinere Zahl nach der Blende im Display) angezeigt. Dies heisst ein Messresultat von f8.0<sub>6</sub> entspricht einem Blendenwert von ca. f10, innerhalb einer Drittelblendenskala. Dreizehntel entsprechen also in etwa einer Drittelblende.</p>
<p style="text-align: justify;">Um dies nochmals zu verdeutlichen schaut euch diese Blendenskala an. In Grün die ganzen Blendenwerte und in rot die Drittelstufen dazwischen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-886" title="Blendenreihe" src="http://synchronzeit.ch/wp-content/uploads/2011/03/Unbenannt1.png" alt="" width="453" height="25" /></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Schluss nun aber noch das Wichtigste bei der Belichtungsmessung. Ein Handbelichtungsmesser gibt euch NUR die jeweils korrekte Belichtung für euer Motiv aus. Als Fotograf möchte man aber oft garnicht korrekt belichten. Also denkt daran, es ist ein Hilfsmittel um Belichtungswerte zu finden die korrekt sind, nicht aber eurem kreativem Spielraum als Fotograf entsprechen!</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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